Lehrlinge der Firma Voith erneuern das Zahnrad der Klostermühle

Vor gut einem Jahr wurde das abgenutzte gusseiserne Zahnrad in der Bad Uracher Klostermühle abgebaut und von der Ausbildungswerkstatt des Heidenheimer Turbinenherstellers Voith neu hergestellt. Wegen Corona kam es dann aber zu Verzögerungen, so dass die Arbeiten am neuen Zahnrad und am historischen Generator vorrübergehend eingestellt werden mussten. Aber vergangene Woche war es dann soweit: Mit vereinten Kräften und ausgeklügelten Kettenzügen wurde das neue  Zahnrad von den Auszubildenden an seinen Platz gehievt. Unterstützung erhielten sie dabei von Mitarbeitern der Bad Uracher Baubetriebe. Aufgrund der Größe und des Gewichts des Zahnrades (1400 kg) wurde es in zwei Teilen gefertigt und dann an Ort und Stelle zusammengebaut.   

An der Aktion waren neun Lehrlinge aus dem zweiten und dritten Lehrjahr beteiligt, die dabei von ihrem Ausbilder Michael Richter angeleitet wurden.  In wenigen Tagen wird das historische Wasserrad und der dazugehörige Generator wieder vollständig in Betrieb sein und rund sechs Kilowatt Strom erzeugen.  

Bürgermeister Elmar Rebmann bedankte sich bei allen, die an der Produktion und am Einbau des Zahnrades beteiligt waren.  „Ich denke, dass es für die Auszubildenden etwas ganz Besonderes ist, bei einem solchen Projekt dabei zu sein und an so einem historischen Werkstück mitzuarbeiten“, so Rebmann. Zum Dank lud er alle beteiligten Auszubildenden aus der ehemaligen Schäferlaufstadt Heidenheim zum Uracher Schäferlauf 2021 ein.   

 

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