Neue Diakoniestation eingeweiht

Am vergangenen Freitag wurde der Neubau der Diakoniestation Oberes Ermstal-Alb feierlich eingeweiht. Neben Bürgermeister Elmar Rebmann hatten sich einige geladene Gäste im Garten des neuen Gebäudes versammelt, um ihre Glückwünsche zu übermitteln. Auf dem Grundstück der vorherigen Diakoniestation ist in den vergangenen gut anderthalb Jahren ein moderner Bau entstanden, der allen Ansprüchen eines modernen Pflegemanagements entspricht. Zudem boten die insgesamt 540 Quadratmetern nun die Möglichkeit dort eine Tagespflegeeinrichtung mit 13 Plätzen einzurichten.

„Das neue Gebäude ist ein Meilenstein in der zwanzigjährigen Geschichte der Diakoniestation“, wie Geschäftsführerin Christine Krohmer am Freitag begeistert feststellte. Die ambulanten Pflegekräfte hätten nun eine hervorragend ausgestattete Anlaufstelle in der die Geschäftsführung und die Pflegedienstleitung untergebracht seien. Im Gebäude gäbe es darüber hinaus auch Räume für die Einsatzleitung des hauswirtschaftlichen Dienstes sowie für die Koordinationsstelle der Betreuungsgruppen für Demenzkranke und der zeitintensiven Betreuung Ermstal-Alb (ZiB).

Bürgermeister Elmar Rebmann betonte in seiner Rede die Bedeutung der Diakoniestation Oberes Ermstal-Alb, die neben Bad Urach auch für die Gemeinden Dettingen, Grabenstetten, Hülben, Römerstein und St. Johann zuständig ist und deren jeweiligen Bürgermeister ebenfalls bei der Einweihung anwesend waren. „Durch die Arbeit der Diakonie im Bereich der häuslichen Pflege können ältere oder kranke Menschen in ihrer lieb gewonnenen Umgebung ein Leben in Würde führen“, so Rebmann. Es gehe schließlich nicht darum, dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr leben zu geben. Die neue und moderne Diakoniestation biete alle Voraussetzungen dazu, dies umzusetzen.  

Architekt Ralf Straub vom Büro Hartmaier und Partner aus Münsingen gab anschließend in seinen Ausführungen einen kurzen Einblick in die Bauabläufe. Die Planungen seien nicht ganz einfach gewesen, da das Grundstück recht schmal sei und konisch zulaufende Grenzen habe. Und natürlich habe auch Corona den Bauleuten zunächst die Planungen etwas durcheinandergebracht. Doch letztlich konnte nicht nur der Zeitplan, sondern auch der Kostenrahmen von knapp 2,1 Millionen Euro eingehalten werden. „Dazu hat auch die überaus gute Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung der Stadt Bad Urach beigetragen, die unsere Anliegen immer unkompliziert und schnell bearbeitet hat“, so Straub abschließend. 

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Die Geschäftsführerin Christine Krohmer erhält von Architekt Ralf Straub den symbolischen "grünen Schlüssel" überreicht.

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Die neue Diakoniestation in der Mühlstraße.

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