Neujahrsgruß des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schon wieder liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns und so ist es schon wieder an der Zeit, einen Blick auf unser Bad Uracher Jahr zurückzuwerfen.

Auch das Jahr 2018 war wieder ein Jahr voller toller Aktionen, großartiger Veranstaltungen und wichtiger kommunalpolitischer Ereignisse.

Zu den ersten tollen Überraschungen in diesem Jahr dürfte mit Sicherheit der große Erfolg des Spielfilms „Laible und Frisch - Do goht dr Doig“ zählen, der alle Erwartungen an den Kinokassen übertraf und zu einem echten schwäbischen „Blockbusterle“ wurde. Wer noch keine Zeit hatte, den zum Teil in unserer Stadt gedrehten Film im Kino anzuschauen, der hat an Neujahr auf dem heimischen Sofa die Gelegenheit dazu. Denn am 1. Januar wird der Film um 16:45 Uhr erstmals im SWR-Fernsehen gezeigt.  

Im Februar kam es zu einem Großeinsatz der Bad Uracher Hilfsorganisationen: Zehntausende Besucher wollten den vereisten Wasserfall sehen. Der Weg dorthin war aber so glatt, dass uns nichts anderes übrig blieb, als den Zugang zum Wasserfall zu sperren. Dennoch gab es viele unvorsichtige Besucher, die sich von der Sperrung nicht beeindrucken ließen. Einige davon bezahlten diese Unvorsichtigkeit mit Knochenbrüchen und Prellungen. Daher Danke ich nochmals allen Ehrenamtlichen, die an diesem Wochenende unermüdlich im Einsatz waren und vor Ort Hilfe geleistet haben.

Das Jahr 2018 war auch ein Jahr, in dem wichtige Bauprojekte vom Gemeinderat beschlossen und von den Mitarbeitern der Verwaltung umgesetzt und betreut wurden.

So konnte Beispielsweise der Bau der neuen Aufgusssauna in den Albthermen abgeschlossen werden. Weitere Baumaßnahmen im touristischen Bereich waren etwa der Bau eines neuen Parkplatzes im Maisental oder auch der Bau einer neuen Toilettenanlage auf der Wasserfall-Hochwiese.

Aber auch in unsere Ortsteile wurde im Jahr 2018 wieder kräftig investiert. So laufen beispielsweise momentan in Seeburg die Umbauarbeiten an der ehemaligen Schule um dort das neue Dorfgemeinschaftshaus unterzubringen. In Sirchingen konnte die Ortsverwaltung in ihre neuen Räumlichkeiten umziehen und die Sanierung der Wittlinger Festhalle schreitet ebenfalls voran.  

Auch der Bad Uracher Festhalle steht eine große Sanierung bevor. Da diese Sanierung viel Geld kostet, freue ich mich besonders, über die Aktivitäten des „Fördervereins Festhalle“.

Eine der größten aber auch schönsten Aufgaben, die wir seit diesem Jahr zu erledigen haben dürfte ohne Zweifel die Gartenschau im Jahr 2027 sein, welche vom Landeskabinett im Sommer an Bad Urach als Ausrichter vergeben wurde. Von einer solchen Gartenschau sind viele Vorteile und Förderungen zu erwarten, welche die Stadtentwicklung im Allgemeinen aber auch spezielle Themen wie zum Beispiel die Verbesserung der Verkehrssituation in unserer Stadt bedeutend voranbringen können.

Damit einher geht auch, dass wir uns 2018 wieder für die Elektrifizierung der Ermstalbahn bis 2022 als Modul 1 des Regionalstadtbahnnetzes Neckar-Alb erfolgreich eingesetzt haben.

Doch die Vergabe der Gartenschau war nicht die einzige große Auszeichnung, die Bad Urach im zurückliegenden Jahr zuteilwurde. So freue ich mich sehr darüber, dass unser nächster Schäferlauf vom 19. – 22. Juli 2019 bereits mit der Auszeichnung „Immaterielles Kulturerbe der Bundesrepublik Deutschland“ der deutschen UNESCO-Kommission stattfinden wird, welche die drei Schäferlaufstädte Bad Urach, Markgröningen und Wildberg vergangene Woche gemeinsam erhalten haben. Nur wenige Feste in Deutschland können auf eine so lange Tradition und eine so große Ehrung verweisen wie der Schäferlauf. Darauf können wir alle miteinander stolz sein.

Solche großen Veranstaltungen, zu denen auch das Stadtfest, das Apfelfest oder der Stadtlauf und auch die weiteren vielfältigen Veranstaltungen und Aktivitäten der Vereine, Organisationen und Kirchen gehören, sind nur zu bewältigen, weil wieder viele Ehrenamtliche in diesem Jahr in unserer Stadt und in den Ortsteilen aktiv waren. Ihnen möchte ich persönlich und im Namen des Gemeinderats für Ihr großartiges Engagement herzlich Dank sagen.

Leider gab es auch negative Entwicklungen im Jahr 2018. So wurde vor wenigen Wochen entschieden, dass die stationäre Unfallchirurgie an der Ermstalklinik zum Ende des Jahres geschlossen wird. Leider setzt sich damit ein Abwärtstrend fort. Ich bitte Sie daher darum, sich wie die Bürgerinitiative „Pro Ermstalklinik“ aktiv in den anstehenden Bürgerdialog mit dem Landkreis zur Zukunft der Kreiskliniken einzubringen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien nun einen guten Start in das neue Jahr 2019.

 

Ihr

Elmar Rebmann                                                                                        

Bürgermeister

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