Die Burg Hohenurach

Das nächste Bild aus dem historischen Bilderbogen Urachs ist weithin sichtbar, ein Wahrzeichen der Stadt im Ermstal: Die Burg Hohenurach.

Etwa vom Jahr 1025 an errichtet, militärisch niemals eingenommen, im späten Mittelalter Staatsgefängnis; auch politische Gefangene waren hier inhaftiert, unter anderem der italienische Baumeister Frisoni, einer der Erbauer des Ludwigsburger Schlosses; der Dichter Nikodemus Frischlin kam im Jahr 1590 bei der Flucht über die Mauern zu Tode.

Auch das ist deutsche Geschichte. Im 18. Jahrhundert wurde die den Urachern missliebige Festung geschleift; übrig blieb ein Steinbruch, aus dem sich mancher Uracher beim Hausbau bediente.

Der Wanderweg auf den Hohenurach ist zugleich ein Fußweg zurück in die württembergische Landesgeschichte.

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