Hofgut Hohen-Wittlingen

Das Hofgut Hohen-Wittlingen ist seit 1852 im Besitz der Familie Weinland. Das Hohen-Wittlinger »Schlößle« ist 1705 - auf dem Acker, die Langwiese genannt - als Forsthaus erbaut worden. Im Jahr 1828 kaufte es Johann Brändle aus Würtingen für 2210 Gulden vom Staat ab. Zu Beginn seines Ruhestandes erwarb das Anwesen der Pfarrer August Weinland (Vater von David Friedrich Weinland) von Johann Brändle. August Weinland wohnte kurze Zeit mit seiner Frau auf dem Hofgut Hohen Wittlingen, zog dann aber wieder nach Grabenstetten wo er 1857 starb. Das Hofgut ging dann an den zweitältesten Sohn David Friedrich über. Nach vielen Auslandsaufenthalten und wissenschaftlichen Tätigkeiten an verschiedenen Instituten kehrte David Friedrich Weinland auf das Hofgut Hohen Wittlingen zurück. Er war gesundheitlich angeschlagen.

Im Jahr 1864 baute David Friedrich Weinland das »Herrenhaus« so wie wir es heute noch kennen. Die Einteilung und verschiedene Einzelheiten übernahm er vom Grabenstetter Pfarrhaus. Um 1877 schrieb er dort für seine Söhne das Jugendbuch »Rulaman«.

Das Hofgut ist auch heute noch im Besitz der Familie Weinland.

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