Sportlicher Ehrgeiz, lautstarke Unterstützung und jede Menge Teamgeist prägten das diesjährige große Schulturnier unserer Klassen 5 bis 10. Auf dem roten Platz und in der Nikolaiwasenhalle kämpften die Schülerinnen und Schüler mit viel Einsatz um Tore, Punkte und den Turniersieg – und sorgten dabei für eine rundum gelungene Sportveranstaltung.
Beim Fußballturnier standen sich die Mannschaften der Klassen 5 bis 10 in spannenden und teilweise hart umkämpften Begegnungen gegenüber. Neben einer starken Teamleistung konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer auch zahlreiche beeindruckende Einzelleistungen bestaunen. Es wurde gekämpft, gelaufen, angefeuert und bis zum Schlusspfiff alles gegeben. Besonders erfreulich war dabei der faire Umgang miteinander: Trotz des großen sportlichen Ehrgeizes standen Fairplay, Respekt und ein gutes Miteinander jederzeit im Mittelpunkt.
Ein besonderer Dank gilt unserem engagierten Elternbeirat, der das Turnier tatkräftig unterstützte und als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für einen fairen Ablauf der Fußballspiele sorgte. Darüber hinaus spendierte der Elternbeirat die neuen Fußbälle als Preise und trug damit zusätzlich zum Erfolg des Turniers bei. Für diese wertvolle Unterstützung sagen wir herzlich: Vielen Dank!
Parallel dazu ging es in der Nikolaiwasenhalle beim Volleyballturnier ebenso spannend zur Sache. Mit großem Einsatz, starken Aufschlägen und spektakulären Ballwechseln zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können. Die Spiele boten Volleyball auf sportlich hohem Niveau und begeisterten sowohl die aktiven Spielerinnen und Spieler als auch die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer.
Ob auf dem Fußballplatz oder in der Volleyballhalle, an diesem Tag wurde deutlich, wie viel Freude gemeinsamer Sport machen kann. Das Turnier bot nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern stärkte auch Teamgeist, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Genau das macht ein Schulturnier zu einem besonderen Erlebnis für die gesamte Schulgemeinschaft.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Schulleitung, das Organisationsteam, den Elternbeirat sowie alle Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass dieses sportliche Highlight unseres Schuljahres überhaupt möglich wurde.
Am Ende blieb vor allem eines: viele sportliche Erinnerungen, zufriedene Gesichter und die Erkenntnis, dass gemeinsam gewinnen mindestens genauso schön ist wie allein zu siegen.
Zum Abschluss des Schuljahres setzten die Wilhelmschule Bad Urach und die Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule (BGG) mit einem besonderen Projekt ein gemeinsames Zeichen ihrer erfolgreichen Kooperation. Im Rahmen eines fünftägigen Rap-Workshops tauchte die Aufbauklasse 8/9 in die Welt der Rap-Kultur ein und arbeitete gemeinsam mit Rap-Coach Emre Korkmaz vermittelt vom Startup „KANZI.info“ aus Berlin, an eigenen Texten und musikalischen Ideen.
Während der Projektwoche erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur spannende Einblicke in das Leben und Arbeiten eines professionellen Rappers, sondern entwickelten auch eigene Songtexte, setzten sich kreativ mit Sprache auseinander und präsentierten ihre Ergebnisse als Rap-Performance. Den Höhepunkt bildete die gemeinsame Produktion eines Klassenraps, auf den alle Beteiligten mit Stolz zurückblicken konnten.
Besonders eindrucksvoll zeigte sich dabei, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern für junge Menschen mit einem Förderbedarf im Bereich Lernen sein kann. Die Jugendlichen arbeiteten über die gesamte Woche hinweg mit großer Konzentration, hoher Motivation und bemerkenswerter Ausdauer an ihren Texten und deren Umsetzung. Spielerisch erweiterten sie dabei ihre sprachlichen Fähigkeiten, entwickelten ein Gefühl für Rhythmus und Ausdruck und entdeckten neue Möglichkeiten, eigene Gedanken kreativ zu formulieren.
Emre Korkmaz begleitete den Workshop mit seiner langjährigen Erfahrung als Rapper und Coach. Neben praktischen Übungen vermittelte er authentische Einblicke in seinen Berufsalltag und beantwortete die zahlreichen Fragen der Jugendlichen. Die Songtexte entstanden sowohl eigenständig als auch mit Unterstützung von KI-gestützten Chatprogrammen. Anschließend wurden die Texte gemeinsam überarbeitet, geprobt, performt und reflektiert.
Für viele Schülerinnen und Schüler war die Projektwoche weit mehr als ein musikalisches Erlebnis. Sie konnten erfahren, dass ihre Ideen gehört werden, ihre Texte Wirkung entfalten und sie selbst über sich hinauswachsen können. Die sichtbare Freude an den eigenen Erfolgen und das gestärkte Selbstvertrauen machten deutlich, wie wertvoll kreative Lernformen für die persönliche Entwicklung sein können.
Die durchweg positiven Rückmeldungen der Jugendlichen unterstrichen den Erfolg des Projekts. Der Rap-Workshop erwies sich als gelungene Alternative zum regulären Unterricht und bildete zugleich einen besonderen Abschluss des Schuljahres. Gleichzeitig machte er deutlich, wie lebendig und bereichernd die Kooperation zwischen der Wilhelmschule und der BBG gestaltet werden kann.
Insgesamt drei Schülergruppen des BGG, die sich jeweils aus drei Klassen zusammensetzten, unternahmen an unterschiedlichen Terminen einen erlebnisreichen Ausflug in den Abenteuerpark Schloss Lichtenstein. Auf dem Programm standen sportliche Herausforderungen im Waldkletterpark, Teamaufgaben sowie ein Besuch des berühmten Schlosses Lichtenstein.
Der Abenteuerpark Schloss Lichtenstein ist eine Waldkletteranlage mit Parcours in unterschiedlichen Höhen- und Schwierigkeitsgraden. Vor dem Start erhielten alle Teilnehmenden eine ausführliche Sicherheitseinweisung. Erst nachdem jede Schülerin und jeder Schüler den sicheren Umgang mit der Sicherungstechnik erfolgreich vorgeführt hatte, durfte mit dem Klettern begonnen werden. Das Motto lautete: „Wer sich an die Regeln hält, wird mit Sicherheit viel Spaß haben.“
Anschließend meisterten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Kletterparcours eigenständig. Trainerinnen und Trainer waren im Park unterwegs, um den Kletterbetrieb zu beobachten und standen jederzeit für Fragen oder Hilfestellungen bereit. Für Schulklassen wurden im Rahmen der Sicherheitseinweisung Kleingruppen gebildet, deren Mitglieder sich während des Kletterns gegenseitig unterstützten und aufeinander achteten.
Nach dem Klettererlebnis wurden Teamfähigkeitsgruppen gebildet, in denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam verschiedene anspruchsvolle Aufgaben lösten. Dabei standen Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen im Mittelpunkt.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Schlosses Lichtenstein. Dort nutzten die Jugendlichen die beeindruckende Kulisse für Erinnerungsfotos und beantworteten anschließend in Gruppen ein von einer Lehrerin vorbereitetes Quiz rund um das Schloss und seine Geschichte.
Das abwechslungsreiche Tagesprogramm begann jeweils um 9 Uhr und endete gegen 16 Uhr. Mit einem Reisebus kehrten die Schülerinnen und Schüler anschließend nach Bad Urach zurück. Obwohl alle am Ende des Tages sichtlich erschöpft waren, waren sie sich einig: Der Ausflug hatte sich gelohnt und wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.
Bei strahlendem Sommerwetter feierte die Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule (BGG) am vergangenen Freitag ihr Schulfest. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie viele weitere Gäste kamen zusammen, um einen abwechslungsreichen und fröhlichen Nachmittag miteinander zu verbringen.
Den festlichen Auftakt gestalteten die Klassen 1 bis 4 mit dem eigens für die Schule komponierten BGG-Lied. Das Lied entstand im vergangenen Schuljahr in Zusammenarbeit von Miriam Schmidt aus der Schulsozialarbeit und dem ehemaligen Lehrer Fabian Brändle und sorgte gleich zu Beginn für eine besondere Stimmung.
Auch das weitere Bühnenprogramm begeisterte die Besucherinnen und Besucher: Die Trommel-AG beeindruckte mit rhythmischen Darbietungen, der Posaunenchor sorgte für musikalische Akzente und die Klassen 1 und 3 präsentierten einen weiteren Liedbeitrag. Anschließend eröffnete die Schulleitung den offenen Teil des Festes.
Auf dem gesamten Schulgelände wartete ein vielfältiges Mitmachprogramm auf die Gäste. Ob Dosenwerfen, Wasserspiele, ein Glücksrad mit attraktiven Gewinnen oder ein spannender Fahrzeug-Parcours – für Spiel und Spaß war bestens gesorgt. An den kreativen Bastelstationen konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Ein weiterer Höhepunkt war die Ausstellung im Kunstatelier der Schule, in der ausgewählte Werke aus dem Kunstunterricht der Klassen 1 bis 10 präsentiert wurden.
Auch der Förderverein der BGG stellte seine Arbeit vor und freute sich über das Interesse potenzieller neuer Mitglieder. Mit ihrer Unterstützung trägt der Verein dazu bei, Aktionen, Ausflüge und die Hausaufgabenbetreuung der Schule auch künftig finanziell zu ermöglichen.Für das leibliche Wohl sorgten engagierte Eltern der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule sowie der Verein „Bad Urach für alle“, die die Gäste mit einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken versorgten.
Trotz der sommerlich hohen Temperaturen herrschte während des gesamten Nachmittags eine fröhliche und herzliche Atmosphäre. Das Schulfest zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt der Schulgemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem großen Engagement zum Gelingen dieses gelungenen Festes beigetragen haben.
LiNa arbeitet als Schul- und Klinikclown und bringt Kindern und Jugendlichen Freude. Für sie ist Clownsein mehr als ein Beruf, es bedeutet Offenheit, Neugier und echte Begegnungen.
„Als Clown sagt man ‚Ja‘ zum Leben“, erklärt LiNa und ergänzt: „Man probiert Dinge einfach aus, auch wenn sie nicht perfekt sind. Gerade das macht Situationen oft lustig und steckt andere an.“
Im Unterschied zum Zirkusclown, der eine eingeübte Show präsentiert, geht es bei Schulclowns um Nähe und Vertrauen. „Wir spielen keine Rolle, sondern sind einfach da“, sagt LiNa.
Dabei hören sie zu, begleiten Kinder im Hier und Jetzt und schaffen kleine, unvergessliche Herzensmomente. Es geht nicht um eine Show, sondern um Beziehung.
Seit 2014 ist LiNa als Klinikclown aktiv. 2022 hat sie die Weiterbildung zum Schulclown abgeschlossen und arbeitet inzwischen an zwei Schulen. Kinder reagieren meist neugierig, mit Lächeln und großen Augen. „Diese Momente sind besonders berührend und geben mir viel Freude“, erzählt sie.
Trotz allem gibt es herausfordernde Situationen. „Ablehnung oder Desinteresse von Kindern oder Erwachsenen nehme ich nicht persönlich. Ruhe und Gelassenheit helfen, im Clown zu bleiben“, sagt LiNa. Auch Lehrer und Eltern zeigen zunächst manchmal Skepsis. Doch sobald sie die Arbeit als Unterstützung wahrnehmen, entsteht schnell Vertrauen und Anerkennung.
„Viele sagen ‚Danke‘ oder lächeln, das freut mich sehr“, erzählt LiNa. Rückmeldungen wie diese bestätigen ihren Berufswunsch und motivieren sie täglich.
Für LiNa ist der Beruf mehr als Arbeit: „Schule sollte ein Ort sein, an dem alle gern lernen, Neues ausprobieren und Freude erleben. Genau das möchte ich mit meinem Clownsein unterstützen.“
am 26. Juni 2026 laden wir Sie herzlich zu unserem diesjährigen Schulfest ein. Unter dem Motto „Besser Geht’s Gemeinsam“ erwartet Sie von 13.30 bis 16.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Vorführungen sowie zahlreichen Mitmach-Angeboten. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Familien und Freunden unserer Schule.
Am Montag fand in der Stadtbücherei Bad Urach eine besondere Autorenlesung für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen des BGG statt. Zu Gast war der bekannte Kinder- und Jugendbuchautor Christian Tielmann, der seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren für junge Leserinnen und Leser zählt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand sein gemeinsam mit seinem Autorenkollegen Frank Maria Reifenberg verfasstes Buch „Ocean City – Jede Sekunde zählt“, das unter dem gemeinsamen Pseudonym R. T. Acron erschienen ist. Christian Tielmann las den Jugendlichen spannende Passagen aus dem Science-Fiction-Roman vor und nahm sie mit in die faszinierende Welt von Ocean City – einer schwimmenden Zukunftsmetropole, in der Zeit zur wichtigsten Währung geworden ist.
Im Anschluss an die Lesung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, dem Autor ihre Fragen zu stellen. Dabei zeigte sich Tielmann offen und humorvoll und beantwortete alle Fragen ehrlich und ausführlich. Neben Fragen zum Schreibprozess und zur Entstehung seiner Geschichten interessierten sich die Jugendlichen auch für persönliche Themen, etwa, wie viel ein Autor verdient oder welches seiner Bücher ihm selbst am besten gefällt.
Die Begegnung bot den Jugendlichen nicht nur spannende Einblicke in die Welt des Schreibens, sondern auch die Möglichkeit, Literatur einmal ganz nah und lebendig zu erleben. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Chance, ihre Neugier auszuleben und einen direkten Austausch mit einem bekannten Autor zu führen. Die Veranstaltung wurde von der Stadtbücherei organisiert und war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.
Wer ist Christian Tielmann?
Christian Tielmann wurde 1971 in Wuppertal geboren und studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg und Hamburg. Seit 1999 schreibt er Kinder- und Jugendbücher und hat inzwischen weit über 200 Werke veröffentlicht, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden. Seine Bücher reichen von Bilderbüchern über Erstlesegeschichten bis hin zu spannenden Jugendromanen. Gemeinsam mit Frank Maria Reifenberg schreibt er außerdem erfolgreiche Jugendbuchreihen wie Ocean City unter dem Pseudonym R. T. Acron.
Nach 20 Jahren engagierter und zuverlässiger Arbeit an unserer Schule verabschiedet sich unsere langjährige Sekretärin Elisabeth Marktanner in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihrer Freundlichkeit, Geduld und Hilfsbereitschaft war sie für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte stets eine wichtige und geschätzte Ansprechperson. Für ihren großen Einsatz und ihre langjährige Unterstützung bedanken wir uns von Herzen und wünschen ihr für die Zukunft Gesundheit, Freude und viele schöne Momente.
Gleichzeitig freut sich die BGG, ein neues Gesicht im Sekretariat begrüßen zu dürfen: Laura Tinnirello verstärkt ab sofort unser Team als Schulsekretärin. Sie ist gelernte Managementassistentin und Kosmetikerin und kennt unsere Schule bereits sehr gut, da sie früher selbst Schülerin der BGG war. Frau Tinnirello ist Mutter von zwei Jungen und begeistert sich in ihrer Freizeit besonders für Sport – vor allem Fußball – sowie für Reisen.
Wir heißen Frau Tinnirello herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start sowie viel Freude an ihrer neuen Aufgabe an unserer Schule.
Am Montag öffnete die Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule (BGG) ihre Türen für alle interessierten Familien. In verschiedenen Bereichen der Schule wurden zahlreiche Fächer, Projekte und Aktivitäten vorgestellt und gaben einen lebendigen Einblick in den Schulalltag. Es gab einen gemeinsamen Beginn mit einer Begrüßung durch die Schulleitung in der Aula.
Die Gäste wurden von Schülerinnen und Schülern der achten und zehnten Jahrgangsstufe durch das Schulgebäude geführt. Dabei erhielten die Besucherinnen und Besucher ausführliche Informationen zu den einzelnen Fachbereichen und Angeboten der Schule.
In den Fachräumen konnten sich die Familien und ihre Kinder unter anderem über die Fächer Technik, AES, Kunst, Musik, Fremdsprachen, Mathematik, Biologie, Geschichte und Tablets informieren. Darüber hinaus wurden auch Projekte und Aktivitäten wie Parkour, Fußball, Zweitkampf sowie das Thema Inklusion vorgestellt.
Für das leibliche Wohl sorgten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen, die mit großer Freude Snacks und Getränke anboten. Die zukünftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sowie viele Eltern nutzten die Gelegenheit, die Schule in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und einen angenehmen Nachmittag zu verbringen.
Der von Schulleitung, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern gemeinsam organisierte Tag der offenen Tür hinterließ bei allen Beteiligten einen sehr positiven Eindruck und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
An unserer Schule hat kürzlich eine weitere erfolgreiche Aktion im Rahmen des bewährten Patenklassenkonzepts stattgefunden. Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b unterstützten dabei die Kinder der Klasse 3a und ihre Lehrerin Frau Tscherny beim Ausfüllen einer schulinternen Umfrage, die im Zuge des landesweiten Startchancen-Projekts durchgeführt wird.
Ziel der Umfrage ist es, ein umfassendes Bild vom Lernen, Leben und Arbeiten an der BGG Bad Urach zu erhalten. Befragt werden nicht nur die Schülerinnen und Schüler selbst, sondern auch Eltern sowie Lehrkräfte. Die gewonnenen Rückmeldungen sollen dazu beitragen, die vom Land bereitgestellten Fördergelder gezielt dort einzusetzen, wo der größte Bedarf besteht.
Die Achtklässlerinnen und Achtklässler begleiteten ihre jüngeren Patenkinder mit viel Geduld und Verantwortungsbewusstsein durch die Fragen und sorgten dafür, dass auch die Drittklässler ihre Meinungen und Eindrücke gut einbringen konnten. Neben der praktischen Unterstützung stärkte die Aktion vor allem das Miteinander der Jahrgangsstufen und machte Gemeinschaft im Schulalltag erlebbar.
Die BGG verfolgt mit dem Startchancen-Projekt das klare Ziel, eine zukunftsfähige Schule zu gestalten, in der alle gemeinsam lernen und sich täglich wohlfühlen können. Die gelungene Patenklassenaktion zeigt eindrucksvoll, wie dieses Leitbild im Schulalltag umgesetzt wird, ganz nach dem Motto der Schulgemeinschaft: „Besser geht’s gemeinsam.“
Am Freitag wurde an der BGG der traditionelle Mutscheltag mit einer besonderen Patenklassenaktion gefeiert. Die Organisation lag in den Händen der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8, insbesondere der Klasse 8b, die mit viel Einsatz und Verantwortungsbewusstsein diesen Vormittag gestalteten. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Klassenlehrerin Frau Heffner.
Gemeinsam mit den dritten Klassen von Frau Rau und Frau Kleinschmidt sowie mit Gastschülerinnen und -schülern der Klasse H der Willhelmschule, die von ihrer Lehrerin Frau Mann begleitet wurden, entstand ein lebendiges Miteinander.
Die Jugendlichen der Klassen 8 hatten sich im Vorfeld intensiv vorbereitet: Insgesamt zehn große und reich verzierte Mutscheln wurden gebacken, passende Würfelspiele ausgewählt und sorgfältig vorbereitet. Nach der großen Pause begann das fröhliche Spielgeschehen. In kleinen Gruppen wetteiferten die Kinder darum, möglichst schnell die Spiele zu gewinnen, um sich ein Stück der begehrten Mutschel zu sichern.
Die älteren Schülerinnen und Schüler übernahmen dabei verantwortungsvolle Aufgaben: Sie erklärten die Spielregeln, unterstützten die jüngeren Kinder und notierten zuverlässig alle Ergebnisse. Um 11 Uhr setzte der Pausengong dem bunten Treiben ein Ende. Zum Abschluss durften alle gemeinsam die restlichen Mutscheln verspeisen, ein gelungener Ausklang eines Vormittags, der Gemeinschaft, Verantwortung und Freude auf besondere Weise miteinander verband.
Einen unvergesslichen Vormittag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Patenklassen 3a und 8b der Barbara Gonzaga Gemeinschaftsschule Bad Urach. Die beiden Klassen verbrachten den gesamten Vormittag gemeinsam und nutzten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und gemeinsam kreativ zu werden.
Der Tag begann mit einem lockeren Kennenlernen durch ein Namensspiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise die Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aus der jeweils anderen Klasse lernten. Im Anschluss wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt, die abwechselnd zwei verschiedene Aktivitäten ausübten.
In der ersten Gruppe stand Basteln auf dem Programm: Die Kinder fertigten Schlüsselanhänger in Form von Skeletten an, die durch Makramee-Knoten entstanden – eine kreative und zugleich knifflige Aufgabe, bei der viel Teamarbeit gefragt war. Die zweite Gruppe widmete sich in der Zwischenzeit der Zubereitung von Bratäpfeln mit Vanillesoße. Nachdem beide Gruppen ihre Aufgaben abgeschlossen hatten, wurde getauscht, sodass jeder die Möglichkeit hatte, sowohl beim Basteln als auch beim Kochen mitzumachen.
Der Höhepunkt des Vormittags war das gemeinsame Genießen der frisch zubereiteten Bratäpfel, gefolgt von Gesellschaftsspielen, bei denen alle zusammen lachten und sich austauschten. Es war ein gelungenes Treffen, das nicht nur die Kreativität förderte, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Jahrgangsstufen stärkte.
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sind sich einig: Solche gemeinsamen Aktionen sollten häufiger stattfinden, um den Zusammenhalt zwischen den Klassen zu fördern und den Schulalltag aufzulockern.
Für die 3a und 8b der Barbara Gonzaga Gemeinschaftsschule war es ein wunderbarer Tag, der nicht nur Freude brachte, sondern auch das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit förderte.
Ein ganz besonderer Duft lag am Freitag über den Fluren der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule Bad Urach. Kurz vor dem Nikolaustag erwartete die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte. Der BGG-Weihnachtsmann hatte an jede Klasse einen Brief verteilt, darin für jeden Einzelnen ein Gutschein für eine frisch gebackene Waffel.
In den großen Pausen bildeten sich vor der improvisierten Waffelstation lange, aber gut gelaunte Schlangen. Das süße Aroma frisch gebackener Waffeln zog durch das gesamte Schulhaus und machte das Warten zu einem besonderen Erlebnis. „Es hat überall nach Weihnachten gerochen“, erzählte eine Schülerin begeistert. Die Ausgabe erfolgte in einem festgelegten Zeitfenster, sodass alle Klassen die Gelegenheit hatten, ihren Gutschein einzulösen und sich eine warme, goldbraune Waffel schmecken zu lassen.
Die Aktion sorgte nicht nur für strahlende Gesichter, sondern auch für ein Gefühl von Gemeinschaft und vorweihnachtlicher Freude. „So etwas erlebt man nicht jeden Tag. Das war richtig schön!“, meinte ein Schüler zufrieden mit Waffel in der Hand.
Ein herzlicher Dank geht an den BGG-Weihnachtsmann und alle fleißigen Helfer, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Für die Schülerinnen und Schüler dürfte dieser süße Nikolausgruß noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule hat auch in diesem Jahr ihre traditionelle Eislaufveranstaltung erfolgreich durchgeführt. Alle dritten und vierten Klassen und die Vorbereitungsklasse (VKL) der Schule, begleitet von ihren Lehrkräften und einigen engagierten Eltern, besuchten die Eishalle in Reutlingen. Rund zweieinhalb Stunden lang konnten die Kinder mit Begeisterung und Freude über das Eis gleiten. Es kamen insgesamt 158 Kinder zusammen, um das winterliche Event zu genießen.
Eislaufen fördert die Entwicklung
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Eislaufen nicht nur die Balancefähigkeit von Kindern stärkt, sondern auch ihre Entscheidungsfähigkeit sowie das schnelle Denken und Reagieren in herausfordernden Situationen verbessert. Beim Eislaufen werden Arme und Beine gleichzeitig beansprucht, wodurch die motorischen und kognitiven Fähigkeiten gefördert werden. Kinder lernen, ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Dinge gleichzeitig zu richten und gewinnen dabei an Koordination und Körperbeherrschung.
Die Schulleitung und der Elternbeirat sind entschlossen, diese schöne Tradition auch in Zukunft fortzuführen.
„Ruhe im Saal!“ – rief ein Schüler der Klassen 9a und 9b der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule, als die Jugendlichen beim Projekt „Rechtsstaat macht Schule“ selbst eine Gerichtsverhandlung nachspielten. Das Klassenzimmer verwandelte sich so für einen Moment in einen echten Gerichtssaal.
Gemeinsam mit einem Richter und der Polizei übernahmen die Schüler*innen die Rollen von Richterin, Staatsanwalt, Verteidigerin, Zeugen und Angeklagten. Sie erlebten hautnah, wie Entscheidungen im Gericht getroffen werden und welche Verantwortung jede Rolle trägt.
Zu Beginn stellte der Polizeibeamte seinen Arbeitsalltag vor – von Einsätzen über Ermittlungen bis zu den Aufgaben im täglichen Dienst. Auch der Richter berichtete aus seinem Alltag und erklärte, wie Verhandlungen vorbereitet werden.
Anschließend besprachen die Klassen drei Beispielfälle: der Diebstahl eines Nagellacks, Cybermobbing im Klassenchat und Gewalt auf dem Schulhof. Den letzten Fall setzten die Schüler*innen in der nachgestellten Verhandlung um und konnten so direkt nachvollziehen, wie der Rechtsstaat funktioniert.
Das Projekt bot den Jugendlichen die Gelegenheit, Polizei- und Gerichtsarbeit kennenzulernen und zu verstehen, wie wichtig Regeln, Verantwortung und Gerechtigkeit für unser Zusammenleben sind.
Ein Dank geht an den Richter, die Polizei und alle Beteiligten für diesen Projekttag.
Schulclowns sind professionell ausgebildete Clowns, die regelmäßig als „Schüler:in unter Schüler:innen“ im Schulalltag mit dabei sind. Sie gehören nicht zum Unterricht - und gerade deshalb öffnen sie besondere Räume.
Der Schulclown…
Ist Freund und Vertrauter an der Seite der Kinder und Jugendlichen.
Begegnet jedem Kind mit Herz, Humor und Respekt.
Bleibt bewusst „der Dumme“ – und zeigt so: Fehler machen ist erlaubt, man darf ausprobieren, scheitern und lachen.
Nutzt Spiel, Bewegung und Fantasie, um Spannungen zu lösen und schwierige Situationen zu entschärfen.
Gibt Emotionen einen Platz – Freude, Traurigkeit, Wut und Angst dürfen gezeigt werden.
Kann Tabus ansprechen, über die sonst kaum jemand spricht.
Stärkt darin, Mut zu fassen, Gemeinschaft zu erleben und eigene Stärken zu entdecken.
Baut Brücken zwischen Kinder– und Erwachsenenwelt, macht Unverstandenes sichtbar und gibt jedem eine Stimme.
Zeigt Wege zu Hilfsangeboten, wenn Unterstützung gebraucht wird.
Kommuniziert auf ganz unterschiedlichen Ebenen - mit Worten, mit Körpersprache, mit Blicken, mit Fantasie - und spricht so im übertragenen Sinn „jede Sprache“.
Clowns wirken in allen Altersstufen: Bei Kindern, die Geborgenheit und Leichtigkeit brauchen, ebenso wie bei Jugendlichen, die oft zwischen Kindsein und Erwachsenwerden schwanken. Gerade dort hilft der Clown, Druck zu nehmen, neue Perspektiven zu öffnen und einen sicheren Raum für Authentizität zu schaffen.
So wird Schule zu einem Ort, an dem nicht nur gelernt, sondern auch gelacht, gefühlt, verstanden und sich verbunden gefühlt werden darf.
Wer ist true!moments?
True!moments gUG ist eine gemeinnützige Organisation, die seit dem Schuljahr 2019/2020 die Schulclownerie in Deutschland ins Leben gerufen hat.
In Weil im Schönbuch startete damals die erste Schule mit einem Schulclown – und von dort aus hat sich die Idee Schritt für Schritt weiter verbreitet.
Heute begleiten unsere professionell ausgebildeten Clowns Kinder und Jugendliche an den unterschiedlichsten Schularten in Baden-Württemberg und darüber hinaus.
Unser Ziel: Schule zu einem Ort machen, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur lernen, sondern auch lachen, fühlen und wachsen dürfen.
Unterstützen Sie unsere Arbeit!
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende.
Damit ermöglichen Sie, dass Schulclowns auch weiterhin Kinder und Jugendliche stärken, begleiten und ermutigen können.
Spendenkonto: truemoments gUG (haftungsbeschränkt)
IBAN: DE39 6006 9378 0050 7390 00
BIC: GENODES1DEH
Verwendungszweck: „Schulclowns“
Volksbank Dettenhausen
Im Zeitraum vom 3.Juli bis 9. Juli 2025 unternahmen die Klassen 3, 5, 6 und VKL unserer Schule einen spannenden und erlebnisreichen Ausflug zum Abenteuerpark am Schloss Lichtenstein. Schon früh am Morgen versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften auf dem Schulhof. Mit dem Bus ging es dann auf die Schwäbische Alb. Die Vorfreude war groß – denn auf dem Programm standen eine Schlossrallye, Klettern im Abenteuerpark sowie ein Teamtraining zur Stärkung der Klassengemeinschaft.
Nach der Ankunft am Schloss Lichtenstein begann der Tag mit einer spannenden Schlossrallye. In kleinen Gruppen durften die Kinder das Gelände rund um das Schloss erkunden. Dabei galt es, verschiedene Rätsel zu lösen, Fragen zur Geschichte des Schlosses zu beantworten und versteckte Hinweise zu finden. Die Rallye war nicht nur lehrreich, sondern förderte auch das aufmerksame Zuhören, genaues Beobachten und das gemeinsame Arbeiten im Team.
Nach einer Pause mit Vesper ging es weiter in den Abenteuerpark Lichtenstein. Nach einer kurzen Einweisung durften die Kinder, je nach Altersstufe, verschiedene Parcours durchlaufen. Für viele Kinder war das Klettern eine echte Mutprobe, doch mit gegenseitiger Unterstützung und Ermutigung wagten sich fast alle in die Seile. Der Stolz, eine schwierige Strecke geschafft zu haben, war in vielen Gesichtern deutlich zu sehen.
Am Nachmittag stand das Teamtraining auf dem Programm, das von Frau und Herr Böttcher vorbereitet und angeleitet wurde. Bei den verschiedenen Aufgaben konnten die Kinder ihre Kooperationsfähigkeiten unter Beweis stellen. Ziel war es, die Klassengemeinschaft zu stärken, das Vertrauen untereinander zu fördern und die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und Unterstützung zu erleben. Trotz Müdigkeit am Ende des Tages machten alle motiviert mit und hatten viel Freude.
Der Ausflug zum Schloss Lichtenstein war ein voller Erfolg. Die Mischung aus Geschichte, Abenteuer und Teamgeist machte den Tag für die Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Am Mittwochmorgen war es endlich so weit: Unser s’cool Snack feierte Premiere – und das mit ganz viel Schwung, Lachen und Teamgeist!
Nach unserem letzten Aufruf fanden sich noch spontan einige helfende Hände – so standen wir am Morgen mit über 15 engagierten Unterstützer*innen in der Schulküche: Eltern, Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und das Sozialraumteam – ein wunderbar gemischtes Team, das gleich mit viel Elan loslegte. BESSER GEHT‘S GEMEINSAM!, unser Schulmotto, wurde hier mit Leben gefüllt.
Schon früh am Morgen wurde geschnippelt, gewaschen, gerührt, gebacken und gesteckt, was das Zeug hielt – begleitet von fröhlichem Geplauder, herzhaftem Lachen und kleinen Späßen am Waffeleisen. Die Stimmung war einfach klasse – locker, hilfsbereit und voller Tatendrang.
Am Ende standen rund 200 Obst- und 200 Gemüsespieße bereit. Die Klassen der Altstadtschule wurden direkt beliefert, alle anderen konnten sich ihren Spieß am Kiosk in der Mensa gegen ein Snack-Ticket abholen. Die Rückmeldungen der Schüler*innen? Begeistert! Es wurde probiert, getauscht, geschmatzt – der s’cool Snack kam richtig gut an.
Natürlich lief nicht alles ganz reibungslos – aber kleinere Anfangsholprigkeiten wurden mit einem Augenzwinkern schnell gelöst. Am Ende waren sich alle einig: Das war ein super Start – und das machen wir wieder!
Im kommenden Schuljahr soll der s’cool Snack regelmäßig, einmal zwischen den Ferien, stattfinden. Dafür brauchen wir weiterhin viele helfende Hände – wer Lust hat, mit uns gemeinsam zu schnippeln, zu lachen und ein tolles Projekt zu gestalten, darf sich gerne melden (Trost.Sandra(at)bad-urach.de oder 0157/31550835).
Wir freuen uns auf euch – denn gemeinsam geht’s und schmeckt’s einfach besser!
Ein besonderer Vormittag erwartete die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule: Die Vize-Europameisterin im Handbike-Einzelzeitfahren, Kerstin Abele, besuchte die Schule und berichtete eindrucksvoll über ihr Leben im Rollstuhl.
Die 60-jährige Sportlerin, die seit ihrem 24. Lebensjahr querschnittsgelähmt ist, nahm die Kinder mit auf eine Reise durch ihr Leben voller sportlicher Höchstleistungen, Herausforderungen und Motivation. In einem lebendigen Vortrag erzählte sie, wie sie mit ihrer Behinderung umgeht und wie sie es geschafft hat, zu einer der erfolgreichsten Rennrollstuhlfahrerinnen Deutschlands zu werden.
Mit sechs Deutschen Meistertiteln, einem Vize-Europameistertitel und internationalen Erfolgen wie dem ersten Platz beim Beirut-Marathon oder dem vierten Platz beim New-York-Marathon hat Kerstin Abele Sportgeschichte geschrieben. Besonders beeindruckend: dreifacher Sieg beim Miami-Marathon in den Jahren 2017, 2018 und 2019.
Am Montag nahmen drei vierte Klassen an dem Programm teil, am Dienstag folgten vier dritte Klassen. In intensiven Fragerunden zeigten die Kinder großes Interesse und stellten spannende, ehrliche Fragen: „Wie duschst du?“, „Wie merkst du, dass du auf Toilette musst?“, „Wenn du deine Beine nicht spürst, wie kannst du Auto fahren?“ – Kerstin Abele beantwortete alle Fragen offen und mit viel Geduld. Dabei schuf sie nicht nur Verständnis, sondern auch bleibende Eindrücke.
Alle Kinder hatten zudem die Möglichkeit, den Rollstuhlparcours selbst zu erleben. So erfuhren sie hautnah, welche Herausforderungen der Alltag im Rollstuhl mit sich bringt – und wie viel Geschick und Kraft es braucht, sich sicher und schnell fortzubewegen.
Der Besuch von Kerstin Abele war für die Kinder wie auch für das Kollegium ein echtes Highlight – nicht nur durch die sportliche Inspiration, sondern auch durch den respektvollen, offenen und inklusiven Umgang miteinander.
Neulich unternahmen drei Klassen der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule – die Klassen 2A, 2B und 2C – einen spannenden und lehrreichen Ausflug in die Wilhelma in Stuttgart. Rund 65 Schülerinnen und Schüler wurden von ihren drei Klassenlehrkräften, einer Fachlehrerin sowie drei engagierten Elternteilen begleitet.
Mit zwei Bussen ging es früh am Morgen los. Nach der Ankunft in der Wilhelma verbrachten die Kinder etwa vier Stunden auf dem weitläufigen Gelände des zoologisch-botanischen Gartens. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der Vielfalt der Tiere und Pflanzen. Highlights waren unter anderem die Raubtiere, der Regenwald-Spielplatz, der Themenbereich „Terra Australis“ mit Quokkas und Koalas sowie das Affenhaus, das Aquarium und das Terrarium.
Auch Pinguine und Giraffen erfreuten sich großer Beliebtheit und zählten zu den Favoriten vieler Kinder. Während des Aufenthalts diskutierten die Schülerinnen und Schüler lebhaft über die besuchten Tiergehege, tauschten sich über ihre Beobachtungen aus und machten Pläne, welche Tiere sie bei einem nächsten Besuch unbedingt noch sehen möchten.
Die Rückfahrt verlief deutlich ruhiger – viele Kinder waren erschöpft, aber glücklich über die vielen neuen Eindrücke. Es war ein rundum gelungener Ausflug, der sowohl den Kindern als auch den Lehrkräften lange in Erinnerung bleiben wird.
Im Rahmen der traditionellen Bundesjugendspiele nahmen in diesem Jahr insgesamt 17 Klassen der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule (BGG) teil. Bei bestem Wetter traten 139 Schülerinnen und Schüler in den klassischen leichtathletischen Disziplinen Weitsprung, Weitwurf, Sprint und Ausdauerlauf gegeneinander an. Die Veranstaltung bot den Kindern und Jugendlichen nicht nur die Gelegenheit, ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern förderte auch den fairen Wettbewerb und das Gemeinschaftsgefühl über die Jahrgangsstufen hinweg.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 22 Teilnahmeurkunden, 83 Siegerurkunden und 34 Ehrenurkunden wurden vergeben – ein Beweis für das hohe sportliche Engagement der Schülerschaft. Für einen besonderen Moment sorgte der Neuntklässler Mudar Issa, der im 800-Meter-Lauf mit einer Zeit von 2:31 Minuten einen neuen Schulrekord aufstellte.
Sowohl Mädchen als auch Jungen nahmen mit großer Freude und Motivation an diesem einmal jährlich stattfindenden Sportereignis teil. Die Bundesjugendspiele ermöglichen es, dass alle Schülerinnen und Schüler der Schule an einem Tag gemeinsam aktiv sind – ein Erlebnis, das den Schulalltag bereichert und die Schulgemeinschaft stärkt.
Die Sportfachschaft zeigte sich mit dem Ablauf und der Organisation sehr zufrieden. Sie betonte, dass man sich auch in Zukunft für eine stetige Weiterentwicklung der Veranstaltung einsetzen werde, um den Bundesjugendspielen jedes Jahr aufs Neue einen würdigen Rahmen zu geben.
In der darauffolgenden Woche erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre wohlverdienten Urkunden – als Erinnerung an einen erfolgreichen und bewegten Schultag voller sportlicher Highlights.
Im Rahmen des Sachkundeunterrichts zum Thema „Feuer und Feuerwehr“ besuchten die Viertklässler der BGG (Klassen 4a, 4b und 4c) die Feuerwehr in Bad Urach. Kommandant Wolfgang Dörner erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie man sich im Brandfall richtig verhält und in Notfällen reagiert. Dabei konnten die Kinder ihr Vorwissen einbringen und vertiefen.
Besonders spannend war für die jungen Besucher die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes, die ihm ermöglicht, sich sicher im Feuer zu bewegen und Menschen zu retten. Zudem erfuhren sie mehr über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und den Ablauf eines Einsatzes.
Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Feuerwehrgarage. Die Kinder durften ein Löschfahrzeug aus nächster Nähe betrachten und sogar darin Platz nehmen. Kommandant Dörner erklärte dabei die Ausrüstung des Feuerwehrautos und deren Einsatzmöglichkeiten.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Urach besteht aus fünf Abteilungen mit insgesamt 157 Mitgliedern, darunter sieben Frauen. Sie sorgen rund um die Uhr für den Schutz der Bevölkerung in Bad Urach, Wittlingen, Hengen, Sirchingen und Seeburg. Zum Fuhrpark gehören 13 moderne Fahrzeuge, darunter Spezialfahrzeuge wie eine Drehleiter und ein Rüstwagen.
Als Stützpunktfeuerwehr ist die Bad Uracher Feuerwehr auch für überregionale Einsätze zuständig, beispielsweise in Hülben, Grabenstetten, Römerstein und St. Johann.
Historische Wurzeln
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Urach wurde 1859 gegründet. Initiator war Ratschreiber Friedrich Seubert, der die Feuerwehr mit mehreren Mitstreitern ins Leben rief und bis 1893 ihr erster Kommandant blieb. Seubert, der von 1876 bis 1895 auch Stadtschultheiß von Urach war, ist bis heute Namensgeber der Seubertstraße.
Die Würfel sind gefallen - Mutscheln an der BGG
Immer am Donnerstag nach dem Dreikönigstag wird in Reutlingen und der Umgebung der Mutscheltag gefeiert. Auch die Klassen 4b und die Klasse 7/8 der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule haben diese Tradition mitgefeiert.
Am Freitag Vormittag durften die Kinder der Klasse 4b unter der Anleitung der Schüler der Klasse 7/8 ihr Glück herausfordern und um das leckere Gebäck würfeln.
Spiele wie „Kleine und Große Hausnummer“, „Der Wächter bläst vom Turm“ oder „Abstreichen“ wurden erklärt und mit Feuereifer und viel Spaß wurde in Kleingruppen gespielt. Die großen Spieler vermittelten ihr Wissen an die kleinen Mitspieler und schon ging es los.
Nach der Doppelstunde starteten alle zufrieden mit ihrer erspielten Mutschel in die Pause.
Am 16. Dezember 2024 war es wieder soweit: Die Klasse 9 des Sportprofils organisierte mit großem Engagement eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen.
In unserer Sporthalle erwarteten die Kinder verschiedene Stationen, die von den Neuntklässlern kreativ und sorgfältig aufgebaut wurden. Ob Balancieren, Klettern, Springen oder Geschicklichkeitsspiele – für alle war etwas dabei.
Mit viel Freude und Ehrgeiz meisterten die Dritt- und Viertklässler die Herausforderungen und wurden dabei tatkräftig von den älteren Schülerinnen und Schülern unterstützt.
„Es hat riesigen Spaß gemacht, die Jüngeren zu begleiten und zu motivieren“, erzählten die Neuntklässler stolz. Auch die Kinder der Klassen 3 und 4 zeigten sich begeistert und nutzten die Gelegenheit, sich sportlich auszuprobieren und ihre Fähigkeiten zu zeigen.
Am Ende des Tages waren alle Teilnehmenden glücklich und zufrieden – ein rundum gelungener Tag, der einmal mehr gezeigt hat, wie Sport verbindet und die Gemeinschaft stärkt. Ein großes Dankeschön an die Klasse 9 für die tolle Planung und Durchführung dieses besonderen Erlebnisses!
Ein unvergessliche Musical-Fahrt zu „Tarzan“
Knapp 40 Schülerinnen und Schüler unserer Schule und der Minna-Specht- Gemeinschaftsschule Reutlingen besuchten das SI-Zentrum in Stuttgart, um das Musical „Tarzan“ live auf der Bühne zu erleben. Bereits im Unterricht hatten sich die Lernenden intensiv mit dem Thema „Musical“ auseinandergesetzt. Doch diese Exkursion bot die einmalige Gelegenheit, die Magie eines Musicals hautnah zu spüren.
Für die meisten
war es der erste Musicalbesuch überhaupt – und die Begeisterung war groß! Schon beim Betreten des Theaters waren staunende Augen zu sehen. Die beeindruckenden Bühnenbilder, die mitreißende Musik und vor allem die atemberaubenden Darbietungen der Darstellerinnen und Darsteller zogen alle in ihren Bann.
Die Kombination aus Akrobatik, Gesang und Schauspielkunst sorgte für Gänsehautmomente und ließ viele sprachlos zurück. Besonders die Luftakrobatik, bei der die Darsteller mitten im Publikum durch die Lüfte schwebten, sorgte für große Faszination.
Dieser Abend mit dieser wertvollen kulturellen Erfahrung wird allen sicherlich lange in Erinnerung bleiben.
Nikolaustag an der BGG: Eine herzliche Tradition
Am 6. Dezember herrschte an der BGG eine ganz besondere Atmosphäre: Der Nikolaustag, ein Highlight im Schulleben, wurde auch dieses Jahr mit viel Engagement und Freude gefeiert.
In diesem Jahr schlüpfte die Schülersprecherin Enisa in die Rolle des Nikolaus. Mit einem prächtigen roten Gewand und ihrem langen weißen Bart, wirkte sie fast wie aus dem Bilderbuch. An ihrer Seite begleitete sie Gioele, der mit schelmischem Lächeln und Rute die Rolle des Knecht Ruprecht übernahm.
Gemeinsam machten sich die beiden auf den Weg durch alle Klassen der Schule. In ihrem großen Sack hatten sie viele Nikoläuse, die sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig zugeschickt hatten. Deren Überreichung sorgte für leuchtende Augen. Die Freude war besonders groß, als Enisa und Gioele nicht nur die Süßigkeiten überreichten, sondern auch Zeit für ein paar nette Worte und kleine Anekdoten fanden.
Die Organisation der Aktion lag in den Händen der SMV, die schon Wochen zuvor alles geplant hatte. Der Nikolaustag an der BGG ist mehr als nur ein süßer Brauch – er verbindet Menschen und zeigt, wie kleine Gesten große Wirkung haben können. Mit dieser besonderen Aktion wurde der Advent an der Schule auf eine warmherzige Weise eingeläutet, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Kinderbuchautorin Cally Stronk begeistert junge Leser
Am Mittwoch hatten die 3. und 4. Klassen der Barbara Gonzaga Gemeinschaftsschule die Gelegenheit, an einem spannenden Event teilzunehmen. Die bekannte Kinderbuchautorin Cally Stronk war in die Stadtbibliothek Bad Urach eingeladen, um vor 165 Kindern und ihren Lehrkräften in zwei Sitzungen aus ihrem Buch „Die Straßengäng“ vorzulesen.
Mit ihrer lebhaften Art und musikalischen Begleitung auf der Ukulele schaffte es Stronk, die Kinder in ihren Bann zu ziehen. Passende Lieder, die die Geschichten untermalten, sorgten für eine unvergessliche Atmosphäre. Die Veranstaltung wurde durch Stronks interaktive Herangehensweise bereichert: Sie stellte den Kindern Fragen, um sie aktiv einzubinden, und schuf so eine lebhafte Verbindung zwischen Autorin und Publikum.
Am Ende der Lesung nahm sich die Autorin Zeit, um Autogramme zu geben und die jungen Zuhörer mit einem Lächeln zu verabschieden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie Literatur und Kreativität Kinder inspirieren können.
Wer ist Cally Stronk?
Cally Stronk ist eine renommierte deutsche Kinderbuchautorin, deren Werke darauf abzielen, die Fantasie der Kinder anzuregen und sie auf spielerische Weise zu unterhalten. Zu ihren bekanntesten Serien gehört „Leonie Looping“, eine magische Abenteuerreihe, die besonders bei jungen Lesern beliebt ist. Stronk studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin und schreibt seit 2010 erfolgreich Kinderbücher. Ihre Werke werden von renommierten Verlagen wie Ravensburger und dtv veröffentlicht. Ein weiteres ihrer Projekte, die „Giraffenaffen“-Serie, kombiniert Geschichten mit Musik und ist Teil eines Multimedia-Konzepts, das großen Anklang findet.